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Warum wir Debaty machen

Wir sind uns öfter einig, als du denkst — das Gespräch klingt nur anders. Warum Debaty existiert, was du dort bald tust und wie du jetzt schon mitbaust.

Dieser Beitrag wurde aus dem Niederländischen übersetzt.

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Drei Viertel der Niederländer glauben, dass die Meinungsverschiedenheiten im Land immer größer werden. Das Sociaal en Cultureel Planbureau hat es untersucht: Bei vielen Themen sind wir uns einiger, als wir selbst denken, und die Unterschiede wachsen nicht. Woran sich die Menschen sehr wohl stören, ist der Ton. Die härtesten Stimmen bekommen die meiste Aufmerksamkeit, es wird schlecht zugehört, und wer zweifelt, steigt aus.

Dieser Ton ist kein Naturphänomen. Die meisten sozialen Netzwerke verdienen an deiner Aufmerksamkeit: Je länger du bleibst und je heftiger du reagierst, desto besser für die Werbemaschine. Wut hält fest, also treibt Wut nach oben. Und die Menschen laufen dabei leer: Weltweit meiden vier von zehn Menschen die Nachrichten inzwischen manchmal oder oft — nicht aus Desinteresse, sondern aus Erschöpfung.

Deshalb machen wir Debaty: ein soziales Netzwerk, in dem das Gespräch das Produkt ist — nicht du.

Was du auf Debaty tust

Jeder Tag beginnt leicht. Eine Frage pro Tag, meistens vom Kaliber Ananas-auf-Pizza, manchmal mit etwas mehr Gewicht. Du antwortest mit einem Tipp und siehst danach deinen Schwarm: wer nah bei dir ist und wer weit weg. Kein richtig oder falsch — aber jeden Tag ein kleiner Grund zu sehen, wie andere auf etwas blicken.

Danach funktioniert es so, wie du es gewohnt bist. Kurze Beiträge — bei uns heißen sie Bubbles — Menschen folgen, reagieren, eine Timeline. Der Unterschied liegt in dem, was danach möglich ist: Eine Bubble, die ein echtes Gespräch wert ist, wächst zu einer Debatte heran, mit Standpunkten dafür, dagegen und differenziert nebeneinander und Quellen als vollwertigem Bestandteil. Ein Scherz darf hier zu einem guten Gespräch heranwachsen.

Es gibt keinen Like-Zähler. Du würdigst einen Beitrag mit Worten, die etwas bedeuten: „Starkes Argument“, „Gut belegt“ oder „Meinung geändert“. Wer hier seine Meinung ändert, verliert nicht das Gesicht — sondern bekommt gerade dafür Anerkennung. Und bei sachlichen Zweifeln kann das Netzwerk selbst Kontext zu einem Beitrag hinzufügen: Mitgliedernotizen mit verpflichtenden Quellen, bewertet von Mitgliedern — niemals eine Aussage von uns.

Drei Dinge, die hier anders sind

  1. Du siehst, warum etwas in deiner Timeline steht. Jede Bubble in deiner Timeline trägt eine Erklärung, warum sie dort steht, und jedes Signal, das mitzählt, hat in deinen Einstellungen einen eigenen Regler. Einer Timeline, die du nicht verstehen kannst, kannst du auch nicht vertrauen — deshalb kannst du sie hier verstehen und anpassen. Sieh selbst, wie die Timeline funktioniert.
  2. Wir verkaufen dich niemals. Kein Werbeprofil, kein Datenverkauf; deine Daten bleiben in der EU. Debaty lebt von einem optionalen Abonnement (Debaty+) und von Werbung, die zu einem Thema passt, niemals zu einer Person. So verdient Debaty Geld — und wenn du jemals gehen willst, nimmst du einfach all deine Daten mit.
  3. Ehrlich über das, was es nicht gibt. Debaty ist jung und nicht fertig. Was funktioniert, ist an; was nicht fertig ist, ist aus. Und was wir versprechen, steht öffentlich — mit bei jedem Versprechen einer Zeile, die sagt, wie du es selbst überprüfst. Lies unsere sieben Versprechen.

Wer das macht

Debaty wird von einem kleinen niederländischen Unternehmen gebaut, ohne externe Investoren. Das ist keine Bescheidenheit, sondern Teil des Entwurfs: Es gibt niemanden, der eines Tages verlangen kann, dass wir doch noch an deinen Daten verdienen. Wer dahintersteckt und wie es aufgebaut ist, steht auf der Über-uns-Seite.

Warum wir in Phasen öffnen

Debaty ist offen für die Vorregistrierung: Umschauen geht ohne Konto, und die Registrierung läuft auf Einladung. Das ist kein Trick, um Spannung zu erzeugen — wir machen kein „nur noch drei Plätze“ — sondern eine Entscheidung für Qualität. Die ersten Mitglieder bestimmen, wie dieses Netzwerk klingt, also lassen wir kleine Gruppen auf einmal herein, in der Reihenfolge der Anmeldung, und erst dann, wenn die vorige Gruppe gut angekommen ist.

Auf der Warteliste zu stehen kostet dich nur eine E-Mail-Adresse. Du bekommst eine Bestätigungsmail, und danach hörst du von uns, sobald du an der Reihe bist — sonst schicken wir dir nichts.

Was du heute tun kannst

  • Trag dich in die Warteliste ein. Je früher du dabei bist, desto mehr bestimmst du mit, wie Debaty wird.
  • Schau dich um. Die Frage von heute und echte, öffentliche Gespräche — keine erfundenen Zahlen, kein gefaktes Getümmel.
  • Sag, was nicht stimmt. Ein Netzwerk im Aufbau hat mehr von Kritik als von Applaus. Das Hilfecenter ist der schnellste Weg.
  • Kennst du jemanden, der das sucht? Leite diesen Beitrag weiter. Debaty wächst nicht mit einem Werbebudget, sondern mit Menschen, die es weitererzählen.

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